Wo die Stasi Urlaub machte – Die Ferienheime des MfS im Bezirk Erfurt

Do. 19.11. 17:00 Uhr

Wo die Stasi Urlaub machte – Die Ferienheime des MfS im Bezirk Erfurt

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verfügte seit seiner Gründung über ein eigenes Ferien- und Erholungswesen. Von Beginn an ging es darum, die Kampfkraft des MfS zu erhalten, gar zu steigern und möglicher Unzufriedenheit mit dem Dienst entgegenzuwirken. Im DDR-Bezirk Erfurt existierte u. a. das Ferienheim "Magnus Poser“ in Friedrichroda. Hinzu kamen diverse Bungalows und Hütten, beispielsweise in Tabarz, Gräfenroda, Tambach-Dietharz oder am Kelbraer Stausee. Wie war das Ferienwesen organisiert und wem unterstellt? Wie überwachte die Stasi die Erholungsobjekte? Wie äußerte sich die Bevölkerung?

Der Referent Sascha Münzel (Bundesarchiv) geht diesen und weiteren Fragen nach und stellt die Ergebnisse seiner Arbeit am Donnerstag, 19. November, um 17 Uhr in der Reihe „Stasi-Akte spezial“ vor. Neben Auszügen aus Stasi-Akten beleuchtet er auch deren Ursprung und Quellenwert.

Vorab findet um 16 Uhr eine Führung durch die Karteiräume und das Archiv statt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Preis

Eintritt frei

Veranstaltungsort

BStU Petersberg
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt